Über uns

In der heutigen Zeit werden Stellen und Wohnungen fast nur noch im Internet ausgeschrieben. Gerade arbeitslosen und armutsbetroffenen Menschen fehlt der erforderliche Zugang zu Computer und Internet. In diese Lücke springt das Internetcafé Power-Point, welches es seit 2011 als steuerbefreite, gemeinnützige Institution gibt.

Trägerverein des Internetcafés Power-Point ist das KABBA «Komitee der Arbeitslosen und Armutsbetroffenen».

Das KABBA verwaltet das Internetcafé Power-Point, ohne kommerzielle Ziele und hat die kantonale Anerkennung der Gemeinnützigkeit.

Das Komitee wurde 2005 in Bern von Erwerbslosen und Armutbetroffenen Menschen mit folgenden Zielen gegründet:

  • Computerarbeitsplätze und den Internetzugang für Flüchtlingen, Erwerbslosen und Armutsbetroffenen zugänglich zu machen.
  • Die Interessen von Arbeitslosen und Armutsbetroffenen, gegenüber den Behörden und der Politik zu vertreten.

Bereits im Eröffnungsjahr 2011 würdigte die Berner Sektion des Berufsverbandes AvenirSocial unser Selbsthilfeprojekt, das Asylbewerbern, Arbeitslosen und Armutsbetroffenen den Zugang zur digitalen Welt ermöglicht.

Am 12. Mai 2017 hat die Burgergemeinde Bern den Sozialpreis an das «Internetcafé Power-Point» verliehen. Die Burgergemeinde ehrt damit unser außergewöhnliches Engagement im Zeichen der Integration.

Übergabe Sozialpreis 2017 der Burgergemeinde Bern an Thomas Näf Geschäftsführer Internetcafé Power-Point.

Erfolgsgeschichten Internetcafé Power-Point

Daniel wurde gehörlos geboren und verständigt sich durch Lippenlesen. Ihm wurde unerwartet die Wohnung gekündigt. Daniel wurde von der Beratungsstelle für Schwerhörige und Gehörlose zu uns geschickt. Zum ersten mal war er am 24. März im Internetcafé Power-Point wo wir ihn bei der Suche nach einer Wohnung im Internet unterstütz haben. Gleichzeitig haben wir für Ihn den Kontakt zu Vermieter und Liegenschaftverwaltungen übernommen. Bereits am 7. April hat Daniel die Zusage für einer Wohnung erhalten.

Nach der Eröffnung des Internetcafés Power-Point war Bruno fast täglich im Internetcafé Power-Point auf Stellensuche. Mit selbst geschriebenen Bewerbungen ist es ihm gelungen, nach 6 Monaten eine Stelle im Verkauf zu finden. Seine Bewerbungsbriefe waren so kreativ, dass sie auf unserer Webseite zum Download angeboten werden.

Annelies (58 Jahre) musste nach Ihrer Scheidung kurze Zeit von der Sozialhilfe unterstützt werden, da ihr Einkommen nicht zum Leben reichte. Da sie keine Computerkenntnisse hatte, besuchte Sie unseren Computerkurs. Sehr schnell lernte Sie, den Computer zu bedienen und Briefe und E-Mails zu schreiben. Heute erzielt Sie zusätzlich zu Ihren Alimenten mit dem Verkauf von handgeschriebenen Karten ein Einkommen und muss keine Sozialhilfe mehr beanspruchen.

Melinko kommt aus Bosnien/Herzegowina er ist 62 Jahre alt, Melinko arbeitet im zweiten Arbeitsmarkt als Kellner in einem Gastronomiebetrieb in der Region Bern. Sein Einkommen beträgt 1000 Fr. pro Monat, zusätzlich wird er von der Sozialhilfe unterstützt. Melinko wurde die Wohnung gekündigt, weil die Liegenschaft in der er wohnt, totalsaniert werden soll. Zum Ersten mal war er am 24. Juni 2016 im Internetcafé Power-Point wo wir in bei Wohnungssuche im Internet unterstützt haben. Gleichzeitig haben wir für Ihn den Kontakt zu Vermieter und Liegenschaftverwaltungen übernommen und die Wohnungsbewerbungen für Ihn erstellt. Am 2. Januar 2017 hat Melinko die zusage für einer Wohnung erhalten.

Clarett ist eine Schweizer Staatsbürgerin afrikanischer Herkunft. Sie Arbeitet als Hilfskraft im Pflegebereich. Sie besucht den Computerkurs seit 2 Monaten. Damals konnte Sie den Computer kaum bedienen und besass keine E-Mail Adresse. Sehr schnell lernte Sie, den Computer zu bedienen und Briefe und E-Mails zu schreiben. Der Kurs hat sie so überzeugt, dass jetzt auch Ihre erwachsene Tochter Christina den Computerkurs besucht.

Der Computerkurs wird von Schweizern wie auch von Migranten besucht. Neben dem Erlernen der Bedienung der Computer ergibt sich immer auch ein kultureller Austausch zwischen den Kursbesuchern. Ebenso werden auch Tipps zum Alltag in der Schweiz zwischen den Kursbesuchern ausgetauscht.